Offshore in der Flensburger Förde?

OffshoreVom 6.-11.9. 2010 fand in Flensburg beim FSC ein Ereignis von "seglerischem Weltrang" statt: Die ORCi-Weltmeisterschaft. Hier einige Anmerkungen aus der Sicht eines Teilnehmers. Eine Dickschiff-WM mit dem Segen der ISAF. Im Vorfeld durfte man sich die spannende Frage stellen, ob das in unseren kühlen Breiten im September wirklich eine "Welt-"Meisterschaft wird oder wir eine dritte deutsche Meisterschaft im Seesegeln erleben. Um das vorweg zu nehmen: Die Welt kam nicht, jedenfalls nicht zum Segeln. Europa war aber schon vertreten. Gesegelt wurde in zwei Klassen: die Großen mit einem GPH von <600 (Gruppe A) und die "kleine" Gruppe B meit einem GPH von 601-700. Bei den Großen kam immerhin 1/3 der 21 gemeldeten Schiffe aus dem Europäischen Ausland. In der Gruppe B (31 Meldungen) war der Anteil kleiner. Teilnehmer kamen aus den Nachbarländern Holland und Dänemark, Tschechien, Kroatien, Estland, Schweden und Norwegen. Das ist im immobilen Dickschiff-Sektor schon eine ernsthafte Konkurrenz.



Das Feld setzte sich in der Klasse A aus den bekannten IMS-optimierten Rodmann 42 Beluga und Silva Hispaniola, der Westwind (neue First 40), einer estnischen X-41, der norwegischen King 40 (mit Genacker), einer holländischen Ker 11.3, zwei Grand Soleil 42 R (erfolgreichstes ORCi-Schiff im Mittelmeer) aus Tschechien und Schweden, einer Salona 42 R aus Kroatien, der altbekannten Luffe 43 Transit Express (mit Nils Springer am Roer), zwei Elan 410, zwei IMX 40, die neue Pacer 376, der Dubois 40 Audacious, dier Prima 38 von der Elbe und der bekannten Frauencrew auf der Tutima (DK 46) zusammen. Die nach IRC äußerst erfolgreiche Rockall (Corby 36) von Christopher Opilok war zwar gemeldet, aber kam leider nicht. Bei den kleinen gab es die übliche X-332 und X-37 Meute, Dehler 29, 34 (uralt und neu), 39, Salona 37, First 35 etc., also fast nur reine Serienware.

Wir wollten mit unserer über 20 Jahre alten Rainbow 42 "Uijuijui" dabei sein. Für einen Racer mit Heimathafen Flensburg einfach Ehrensache. Große Rosinen hatten wir nicht im Kopf. Unser Schiff vermisst nicht gerade günstig im Verhältnis zu den IMS-optimierten "Kisten" in der 40-Füßer-Klasse und wir sehen uns auch als bemühte Amateure, das Segeln erfunden hat aber keiner aus unserer Acht Mann-Crew. Nach einer guten Saison waren wir aber doch gespannt, was geht. Vor allem, da uns der Wetterbericht Wind verhieß. Anders als bei der Herbstwoche und IDM 2009 drohte also kein Topfschlagen in der Innenförde. Und bei Wind kann unsere alte Dänin mit ihrem leichten Gewicht und surfbrettflachen Rumpf wenigstens downwind richtig losbraten. Spaß war also vorhergesagt. Zusammenfassend haben wir eine spannende und sehr gut organisierte Serie erlebt. Der FSC eignet sich einfach für solche Events und kann das auch. Die Wettfahrtleitung war mutig und fehlerlos. Entgegen erster Befürchtungen gab es auch ein überwiegend hochklassiges Feld und sehr enge Entscheidungen. Aber der Reihe nach:

Montag: Vermessung überwiegend pinglig. Jedes Segel wurde geprüft und nachgemessen. Die Boote wurden einzeln inspiziert. Grobes Schummeln ziemlich ausgeschlossen. Die Begrüßungsfeier auf dem Rasen des FSC zeigte nordische Kühle, sparsame Drinks, deftiges Essen, radegebrochene englische Reden deutscher Funtionäre, aber so ist das bei uns eben.

Dienstag: Zwei Rennen bei >20 Knoten Wind. Hat mächtig geknattert und echt Spaß gemacht. Eine X 332 warf den Mast ab, bei Shakti Rogers 46 brach noch vor dem ersten Start der Lümmel aus dem Mast, der daraufhin ein Riesenloch hatte. Schade für Christoph Avenarius und Gorm Gondesen, die mit dem neuen Schiff in dieser Saison so gut in Fahrt gekommen sind. Es wäre wirklich interessant gewesen, wie sich das neben der langsameren Tutima einzige größere und schnelle Schiff, mit klarem IRC-Focus und ohne Rücksicht auf ORCi gebaut, mit einem GPH von rund 500 gegen die guten 40-Füßer im IMS-Trimm schlagen kann. Wegen der Windrichtung war die Bahn leider sehr kurz (ca. 1 sm). Downwind dauerte das bei uns meistens kaum mehr als 5 Minuten, also purer Stress zusätzlich zu dem Adrenalin, das bei dem Druck dann so kommt. Kaum war der Spi oben, mussste man schon wieder halsen, mit 15 kn den rechts und Links in die Sonne schießenden Booten ausweichen und dann war man schon unten, Spi runter und beim Anluven nicht umfallen. Puh! Für uns frustrierend waren die IMS-optimierten Kisten Rodman 42, Grand Soleil 42 R und Salona 42 R bei den Bedingungen immer noch ultraschnell an der Kreuz. Und Nils Springer mit der Luffe hatte man auch irgendwie immer am Hacken. Wir waren so dusselig zu glauben, dass wir mit Genua IV besser klarkommen. Zwar lag der Eimer auch mit der kleinen Fock ständig auf der Backe und das Groß flatterte unentwegt, aber es geht wohl auch bei so nem Baller immer besser mit der maximalen Segelfläche. Reffen kann man eh vergessen. Das macht von den guten keiner. So leidet das Laminat, aber gerefft geht es dem Tuch ja auch nicht wirklich besser. Wir kämpften uns mit einem 12. und einem 10. leidlich über die Bahn, die Profis vor uns ziemlich nah und im Blick, die anderen Amateure einigermaßen im Griff.

Mittwoch: Mutige Entscheidung der Wettfahrtleitung. Auch bei angesagten 6-7, Böen 8 soll das kurze Langstreckenrennen gesegelt werden. Ja, lachte mein Herz, endlich unser Tag, Reachen bei Ballerwind! Nach kurzer Startkreuz ging es am Wind aus der Förde, per Kreuz um Holnis, dann der erste Reachgang nach Bockholmwik. Nur gut 1 sm lang, alle Spis bleiben unten. Unser Hobel beschleunigt auf irgendwas zwischen 12 und 16 kn und wir rasen an 3 ungläubig staunenden Konkurrenten vorbei und setzen uns der Spitze in den Nacken. Die Reaktionen der Konkurrenten auf unser rasendes Bügeleisen sehen meist wie folgt aus: Wir braten aus dem Nichts auf das Heck zu, irgendwann merkt der Taktiker was, tippt dem Steuermann auf die Schulter, der fängt an zu luven, aber da sind wir schon in Luv oben drüber und den Jungs auf der Kante des Überholten bleibt nur noch ein breites Grinsen, meistens gehen dann auch noch ein paar Daumen hoch, und dann sind wir auch schon weg. Dann kommt die lange Kreuz raus an Langballigau vorbei. Das Vollzeug flattert auf den meisten Booten, die Welle knallt mörderisch, im südlichen Bereich der Förde staunt man, was da für eine riesige Dünung reinläuft. Die Böen drehen auf über 30 kn auf. Bei der X-41 reist das Großsegel. Dann Middelgrund, endlich abfallen. Vor uns noch Tutima, Beluga, die Ker 11.3 Daikin Airco, die GS 42 R Bohemia Express, Westwind und die Salona 42 R aus Kroatien. Beluga versucht es mit Spi, der platzt aber augenblicklich, alles rauscht dead downwind nur unter Groß und Fock in großer Dünung nach Sonderburg. Die Salona ist schnell überholt, wir beschleunigen auf bis zu 20,5 kn, surfen von hinten die Wellen rauf, wenn es dann vorne wieder runtergeht kommt man sich vor wie Robby Naish. Die Boote vor uns werden immer größer. Puh, unten am Fass muss gehalst werden. Wir versuchen es auf einer Welle, aber als wir die Großschot halb dicht haben, schießt der Kahn in die Sonne. OK, dann also Q-Wende. Irgendwie peinlich, aber was soll man machen. Dann ein quälender Anlieger, das Tuch wird gequält, unglaubliche Last im Schiff als es nur leicht geschrickt zum Eingang der Förde geht. U-Boot-Fahren, immer kurz vor dem Sonnenschuss, 9-10 kn, die Spitze kommt näher. Auf der der Salona platzt das Groß und die Kroaten bauen ihr Trysegel an. Platt vor dem Laken geht es dann in die Förde. Wieder staunt man über den Speed. Keiner traut sich, einen Spi zu ziehen. Alle fahren Schmetterling. Das wirkt irgendwie lustig bei einer WM, sieht eher wie Mittwochsregatta aus, aber es ist einfach sehr viel Wind und wir wollen alle irgendwie nach Hause kommen. Wer jetzt alles zerstört, wird es schwer haben, die Serie zuende zu bringen. Man hätte vielleicht die Blase ziehen können, aber wenn es schiefgeht ist alles zu spät. Es ist schon sehr viel Druck in der Luft und die Welle steil und fies. Die Westwind bleibt achteraus, hoch nach Holnis schieben wir uns an das Heck von Beluga und GS 42R. Nach dem Schwiegervater nächster Spiversuch von Beluga, sie schießen los und schon ist das Tuch Schrott. Beim Versuch zu Halsen kommen sie plätzlich "chinese" des Wegs, der Baum schießt rüber und besteht nur noch aus zwei Teilen. Wir vergessen ertneut alle Ambitionen, Q-Wenden und luven um die Tonne 10, ab geht die Post. Unsere alte Uijuijui, das älteste Schiff der Flotte ist heute definitiv das schnellst ORCi-Schiff "der Welt" (jedenfalls dieser WM). Wieder kratzen wir an den 20 kn und das bei flachem Wasser! Während wir vorbeidüsen geht neben uns auf der GS 42 das Groß im Top kaputt. Vor uns nur noch die Ker und Tutima. Die Förde fliegt im Zeitraffer vorbei. Augenzeugen an Land berichten später, sie hätten sich die Augen gerieben, wie unser Oldtimer da nach Westen gerast sei. Die Ker ist bis zu den Ochseninseln abgehakt. Aber die Mädels wehren sich verbissen. Sie wollen ihren "First Ship" Status nicht hergeben. Dreimal rennen wir vergeblich in den Leeschatten, dann geht es mit der Brechstange in Luv vorbei. In einer Gischtwolke springen wir über die tiefe Welle der schweren DK 46. Wir sind wieder so schnell drüber, dass Kirsten trotz lautstarkem Kampfgeheul auf der Tutima kaum den Lenker legen kann, um uns hochzudrücken. Uijuijui, erster an der letzten Tonne vor der Sonvik. Dann noch die paar Meilen am Wind zurück nach Glückburg. Tutima und die Ker gehen leider dank besserer Kreuz-Performance wieder vorbei, aber wir kommen nur wenige Sekunden nach Ihnen ins Ziel. Wir sind völlig alle, aber irgendwie war's sehr genial. Mehr als das. Und ich bin heiser, und mein Adrenalintank restlos alle.

Außer unserem Kicker ist alles heile geblieben. Das war die erste gute Nachricht. Und dann raunte es langsam los: ey, Ihr habt heute gewonnen! Echt? Und dann kommen immer wieder Leute am Schiff vorbei: "Sah das geil aus, wie ihr da vorbeigebraten seid"! "F....ing fast downwind, your boat" etc. Dann Interview mit Dobbs Davis. Naja, feels good, dass unsere alte Lady in so einem Feld mal eben einen (Überlebens-) WM-Lauf gewonnen hat. "Hinter uns" die cool gesgelte, ebenfalls sauschnelle Ker und dann mit toller Seemannschaft die Bruchpiloten von der Beluga und der Bohemian Express. Dank überlegenen Upwind-Speeds sind diese beiden immer noch weit vor dem Rest der sturmzerfledderten Flotte.

Donnerstag: Große Langstrecke. Bei viel Wind (so 16-22 kn) und sehr hässlicher Welle raus aus der Förde. Irgendwas mit 6-7 Stunden Kreuzen. Die Bohemian Express brummt am Südende der Bockholm Bucht auf die berüchtigte Sandbank. Wie sie da bei auflandigem Wind wieder runtergekommen ist, sehen wir nicht. Später auftauchende Zeugen behaupten, es war doch der Motor an und man hat das nicht der Wettfahrtleitung gemeldet. Aber warum geht die Jury erst darauf los, als sich abzeichnet, dass die Tschechen und nicht Beluga Weltmeister werden, 2 Tage nach dem Ereignis? Genaues weiß ich nicht, aber am Ende der WM geben die Tschechen, wie die offizielle PM schreibt, in einem "beispiellosen Akt der Fairness" dann doch noch nachträglich die Wettfahrt auf. Alles ein bischen komisch. Mich erinnert das ein wenig an Helgoland, wo ein hochrangiger DSV-Funktionär nach zunächst erfolgreichem Protest und DSQ für Beluga plötzlich als Zeuge auftaucht und es eine Wiederaufnahme gab. Die Jury entlarvte damals das durchsichtige Spiel. Aber was war diesmal los? Im direkten Vergleich waren die Tschechen - nimmt man mal diese merkwürdige Sache beseite - alles in allem besser als Beluga. Aber soweit waren wir ja noch nicht. Bei der Langstrecke war Beluga sensationell schnell. Auf der langen Kreuz setzt sie sich mit Tutima ab. Dann die Verfolgergruppe aus den GS 42 R (die "Landkäufer" fahren sich mit geradezu sensationellem Speed wieder nach vorn), der norwegischen King 40, Silva Hispaniola, Ker, Westwind und uns. Totti Bastiansen mit der IMX 40 Veolia noch dran und dann eine große Lücke zu den langsameren Schiffen. Irgendwo weit draußen vor Schleimünde die Wendemarke. Endlich downwind. Leider platt vor dem Laken und das auch bis kurz vor Holnis. Ein Riesen Up& Down, schade, das war kein echtes Coastal Race. Egal, das Feld halst unter Land, wir bleiben draußen. So schnell wie unser Ding bergab läuft, wollen wir lieber frei segeln und uns nicht mit jedem langsameren Konkurrenten rumschlagen. Bei Kalkgrund haben wir rund die Hälfte der Schiffe vor uns schon gepackt. Dann langer zäher Kampf mit der Salona, der Bohemian Express und der schneller vermessenen Audacious (Dubois 40). Vorne sind die Tutima, die Ker und Beluga weg. Leider geht der Wind runter auf um die 10 kn. Kein zweiter Glückstag für uns und die gute alte Rainbow. Wir kommen von den gleichlangen, aber besser veermessenen Konkurrenten bei zunehmender Flaute auch in der Innenförde nicht mehr weg. 9. Schade, hätte der Wind länger durchgehalten, wäre auch in diesem Rennen wieder was nach ganz vorn gegangen. Beluga gewinnt, Tutima mal weit vorn (Glückwunsch Mädels!!).

Am Freitag und Samstag bei weniger Wind sehr spannende Up & Downs bei wieder fehlerloser Regattaleitung. Beluga schwächelt gelegentlich und wird dann bös in das übrige Feld aufgesogen. Die ersten zehn segeln verdammt eng beieinander. Und die Uijuijui ist bis auf einen Streicher (Platz 16) da vorn irgendwie dran und dabei. Aber der enge Wettbewerb ist gnadenlos. Ein Fehler oder eine suboptimale Kreuz und man wird in der zähen Masse verschluckt. Das ist schon verdammt spannend! Die Tschechen mit der GS 42 R gewinnen am letzten Tag nochmal 2 Rennen. Aber mit dem nicht zu streichenden nachträglichen Ausfall in der zweiten Langstrecke war's das. Glückwunsch an Beluga. Die professionelle Plump-Truppe segelt zweifelsohne ganz oben! Das erste reine Amateur-Boot ist die Ker auf Platz 9. Auf den vorderen Rängen bewegt sich schon ganz überwiegend professionell gesegelte, IMS-optimierte Ware. Die GS 42 R ist Upwind grausam schnell. Und auch vor dem Wind geht das Ding erstaunlich gut. Dazu ergonomisch wie ein Racer optimiert, aber vermessen sehr langsam. Naja, dazu erlaube ich mir, meinen Teil zu denken. Ebenso die Salona 42 R, die aber immerhin nach einer zivilen Wohnstube aussieht. Aber auf jedem dieser Boote echt gute Leute, insofern geht das schon i.O., dass sie so verdammt konstant vorn segeln. Top auch Totti Bastiansens IMX 40 Veolia. Auch diese schon ältere IMS-Yacht kann noch hervorragend mitgehen. Und wird bekanntermaßen hervorragend gesegelt. Einziger "Exot" weit vorn war die Luffe Transit Express. Wir können mit unserem 10. mit Anschluss nach vorn und viel Abstand nach hinten sehr zufrieden sein. Die alte "Bratwurst" scheint es noch nicht verlernt zu haben. Zugleich zeigt sich, dass die von IMS zu ORC mutierte Formel nicht mehr so polarisiert. Für ganz Vorne braucht man sicher so eine IMS-Rakete wie die GS 42 R oder die Rodman. Jedenfalls bei Up & Downs und Rennen mit sehr hohem Kreuzanteil. Aber man kann die Jungs, die ja überwiegend mit verdammt guten Profis verstärkt oder besetzt sind doch auch mal beim Spielen ärgern.

Bei den B's siegte überlegen und echt großartig Tschentscher/Klinghardt mit der X-33S, vor der heimischen Chinook (X-332) und der holländischen Salona 37. Berichten kann ich davon nichts. Das findet bei Wind einfach zu weit hinter einem statt.

Insgesamt war schade (vielleicht aber auch eigene Schuld), dass trotz einiger After-Sail Drinks am späten Nachmittag keine so rechte internationale Stimmung aufkam. Von Ausnahmen abgesehen gab es wenig Verbrüderung zwischen den Schiffen und Teams. Aber vielleicht war es dafür in Glücksburg im Hafen, in der Halle und auf der Terasse auch einfach zu kalt und nass. Bei der Siegerehrung wurde es dann aber doch noch im eigentlichen Sinne feucht-fröhlich, Ende gut alles prima, tolle Regatta!"

Dr. Friedrich Hausmann

Foto: Stockmaritime Hinrich Franck

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